"" stoba one – Details
01.07.2021

Wie schaut's aus, stoba in Brno?

stoba wird dieses Jahr 60 Jahre alt. Diesen Anlass möchten wir nutzen, um ein bisschen über den Tellerrand zu schauen: Wo stehen unsere Standorte gerade? Und was planen sie für die Zukunft? Den Anfang macht Peter Koutný, Managing Director bei stoba in Brno – einer Stadt, die auch bekannt ist als „das Silicon Valley Tschechiens“. Im Interview erzählt Petr, was das für ihn bedeutet und wo er mit dem Standort Brno noch hinmöchte.

C|X: Petr, wohin geht die Reise von stoba Brno?  

Petr Koutný: Prinzipiell verfolgen wir weiter unser Wachstumsstrategie. Und darüber hinaus möchten wir uns nicht nur auf die Komponentenfertigung beschränken, sondern auch gerne noch in weiteren Bereichen einbringen, zum Beispiel in der Anlagentechnik. Da arbeiten wir mit unseren Kollegen von stoba CM in Memmingen und einem externen Partner schon an einem Pilotprojekt zum Thema Künstliche Intelligenz. Außerdem kann ich mir vorstellen, dass wir zukünftig auch stoba e-Systems unterstützen können.  

C|X: Welche Ziele habt Ihr bereits erreicht? 

Petr Koutný: Also zum einen haben wir – vor allem getrieben durch unsere Kunden – das Volumen bei der Benzin-Komponentenherstellung erhöht und steigen Schritt für Schritt aus der Herstellung von Dieselsystemen aus. Außerdem stellen wir seit einiger Zeit auch Teile für ABS-Systeme hergestellt, sodass wir uns nicht mehr nur auf Verbrennungsmotoren fokussieren. Ein weiteres Standbein wird auch der Aftermarket. Alle drei Punkte zahlen auf die strategischen Ziele der stoba Gruppe ein und sind wichtige Schritte, um in Zukunft auf der richtigen Seite zu stehen. Und zu guter Letzt ist natürlich die starke Zusammenarbeit mit den Universitäten und Nachwuchstalenten vor Ort eine große Errungenschaft.  

C|X: Und welche Meilensteine siehst Du aktuell?  

Petr Koutný: Ja. Im Bereich Digitalisierung haben wir bereits 2013 gestartet, alle unsere Maschinendaten zu erfassen und online auszuwerten. Zukünftig wollen wir diese Daten auch über unsere Aktivitäten mit KI nutzen, um immer schneller auf Prozessschwankungen reagieren zu können und Prozessoptimierungen massiv zu beschleunigen.  
Außerdem gibt es noch das Lean Six Sigma Programm, das Teil des sogenannten Kaizen-Systems ist. Unter anderem werden darüber Audit-Ergebnisse und Aussagen von Mitarbeitenden zu Prozessen und Herausforderungen, die dabei auftreten, dokumentiert. Das hilft uns bei der Prozessoptimierung und Standardisierung innerhalb des Unternehmens und läuft seit der Einführung wirklich gut.    

Insgesamt freut es uns auch, dass wir beispielsweise über Teams und Sharepoint viel Kontakt zu den anderen Standorten haben und der Austausch sehr gut funktioniert. Anbindung an Gruppe über Teams/Sharepoint/BI-Tool/ gesteigerte Transparez,   

Und eben die angesprochene Zusammenarbeit mit den Universitäten ist wirklich toll – die wollen wir in Zukunft noch weiter vertiefen, weil aus der Kooperation immer wieder tolle, kompetente Mitarbeitende hervorgehen und solche Chancen auch für die jungen Leute vor Ort wichtig sind.  

 

Infobox:  

Name: Petr Koutný

Geschäftsführer der stoba Precizní Technika s.r.o.

Alter: 57

Seit 2007: Engagement als externer Berater an der Universität Brno, Fakultät Mechanical Engineering

 

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Veröffentlicht 01.07.2021

Kategorien: Precision Technology, Brno

Schlagwörter: 60 Jahre